Aktivitäten in freier Natur

Slow Travel-Aufenthalt im Vogesen-Massiv

Amélie und Benjamin vom Abenteuer-Blog Hellolaroux haben das Vogesen-Massiv im erquicklichen, belebenden Winter erkundet. Dieser Aufenthalt, bei dem es unheimlich viel zu entdecken gab, war von Natur und Wellness geprägt. Hier ihr Bericht und ihre Favoriten.

Das Vogesen-Massiv: ein Wanderparadies

Nichts ist besser als Wandern, um in die Natur einzutauchen. Auf Tuchfühlung mit den Elementen gehen – ursprünglich und urig. Tief die belebende Bergluft einatmen, spüren, wie der Wind um die Wangen peitscht, und die Zeit vergessen. Ich glaube nicht, dass ich mich besser fühlen kann als nach einigen Anstrengungen, bei denen ich unvergleichliche Landschaften durchqueren kann. Wir sind wunschlos glücklich, und unser Aufenthalt war genauso lichterfüllt wie das Wetter, das für Outdoor-Aktivitäten mehr als geeignet war. Wir haben es geschafft, das perfekte Gleichgewicht zwischen dem Bedürfnis nach genügend Abenteuern und Loslassen zu finden. So konnten wir auf drei Wanderungen die Vielfalt dieses majestätischen Massivs genießen. Drei völlig verschiedene Wanderungen, die uns jedes Mal recht unglaubliche Panorama-Landschaften schenkten. Man muss sagen, dass es im Vogesen-Massiv mit nicht weniger als 16 500 km markierten Wanderwegen einiges zu tun gibt.

An unserem ersten Tag haben wir unseren Naturführer Jean-Michel am unumgänglichen Champ du Feu mitten im Bruche-Tal getroffen. Anhand der weichen Graslandschaften erkennt man dieses „Dach des Departements Bas-Rhin“ von weitem. Es ist eines der wenigen komplett kostenlosen Langlauf-Gebiete und ein Treffpunkt der Einheimischen, die gleich vor ihrer Haustür dem Alltag entfliehen wollen. Auf zahlreichen Schneeschuhwanderwegen oder Langlaufloipenkann man seine verschiedenen Facetten genießen und in diese liebevoll geschützte Natur eintauchen.

Unsere Angebote in Mont Champ du feu

An unserem zweiten Tag sind wir, diesmal in Begleitung von Vanessa, zu einer Wanderung auf die Bergkämme der Hochvogesen aufgebrochen. Im Gegensatz zum Champ du Feu verschwindet die Vegetation, je näher man dem Hohneck-Gipfel kommt, und macht windgepeitschten Hängen Platz. Die wenigen verbleibenden Bäume sind dafür im Zauber des Winters erstarrt. Dann liefen wir durch eine Mondlandschaft, die fraglos an das Hochgebirge und an Skandinavien erinnert. Das Tal Vallée de l’Alsace war wolkenverhangen, und in der Ferne zeichnete sich der Schwarzwald ab. Bei klarem Wetter kann man auf dieser schwindelerregenden Wanderung hier sogar die Alpen sehen. 

Die Vergänglichkeit des Sonnenuntergangs am Donon-Tempel, unser letztes Wanderziel, war einer unserer anderen Favoriten. Obwohl es schlecht losging. Wir waren in dichtem Nebel gefangen, wanderten auf einem vereisten Weg und waren nicht sicher, den Gipfel ohne

 

Wolken zu sehen. Ohne von den thermischen Inversionen zu sprechen, die einmal mehr gezeigt haben, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Als wir schließlich auf dem Gipfel angekommen waren, inspirierte der Donon mit seiner äußerst mysteriösen, fast mystischen Aura zum Loslassen. 

Unsere Angebote am Hohneck/ Donon

Übernachten im Landscape-Hotel: 48° Nord

Um unsere Entdeckungen uneingeschränkt genießen zu können, mussten wir eine gemütliche Unterkunft für die nächsten Tage finden. Da wir Design-Liebhaber sind und Wert auf Umweltbewusstsein legen, fiel unsere Wahl auf das Hotel 48° Nord. Als wir die sanft kurvige Straße verlassen haben, ragten wundersame Holzhäuser wie Bäume aus dem Boden. Faszinierend und zugleich perfekt in die Landschaft integriert: die sogenannten „Hyttes“ lassen einen nicht unberührt.

48° Nord Hotel
48° Nord Hotel
Vosges

Hier wird Luxus mit Umweltschutz vereint. Denn hinter der Bauweise und dem ausgesprochen instagrammablen Aspekt des Hotels gibt es tatsächlich ein sehr beispielhaftes Umweltkonzept, welches von Emil, dem Besitzer, getragen wird. Der Bau der Hyttes beispielsweise erfolgte zu 100 % mit Rohstoffen aus heimischen Wäldern und erforderte keinerlei Rodung, obwohl das Hotel auf einem Natura 2000-Gebiet entstand. Aber der verantwortungsbewusste Weg endet hier noch nicht. Im gleichen Sinne bietet das Restaurant eine Karte mit lokalen Zutaten, die aus dem hauseigenen Gemüsegarten oder von Erzeugern stammen, die sich in einem Umkreis von 150 km vom Hotel befinden. Das Ergebnis spiegelt sich auf dem Teller in einer erstaunlich gut gelungenen Verbindung von Elsass und Dänemark wider. 

48° Nord ist also exakt die Art von Quartier, die wie gerne entdecken. Die Form drängt den Beweggrund nicht beiseite, und der Beweggrund bremst nicht den Willen, etwas optisch Schönes zu präsentieren. Ganz im Gegenteil: beide spielen perfekt zusammen und beweisen so, dass man durchaus Luxus anbieten und gleichzeitig seine ökologischen Überzeugungen bis zum Ende umsetzen kann. 

Authentische Entdeckung im Bruche-Tal

Dieser sehr naturgeprägte Aufenthalt in den Vogesen war auch von den tollen Begegnungen gekennzeichnet, die wir unterwegs gemacht haben. Vielleicht entdecken Sie gerne ein Gebiet mit den Augen seiner Bewohner, indem Sie sie kennenlernen, gemeinsame Stunden mit ihnen verbringen und ihren ganz persönlichen Geschichten lauschen. Im Herzen des Bruche-Tals, von wo aus wir 4 Tage lang Ausflüge unternahmen, empfangen Sie Handwerker mit offenen Armen, um Ihnen ein Stück von ihrem Leben zu zeigen, einen Teil von ihrem Zuhause. So hat das Fremdenverkehrsbüro mehrere Tools entwickelt, über die man rund um das Programm „expériences buissonnières“ in ihren Alltag eintauchen kann. Dies ist der Fall bei Luc, dem Bio-Bäcker, und Yvan, dem Designer von Holzspielzeug: zwei leidenschaftliche Handwerker, die wir kennengelernt haben. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, aber sie haben eines gemeinsam: die ausgesprochen tiefe Verbundenheit, die Liebe zu ihrer Region, egal ob sie hier geboren wurden oder ob es ihre Wahlheimat ist. Parallel dazu hat das Fremdenverkehrsbüro auch Naturausflüge in Begleitung von Einheimischen zusammengestellt, die bei dieser Gelegenheit zu Ihrem Führer des Tages werden. Dieser Willen, die Einheimischen einzubeziehen, sie wertzuschätzen und so in einen immer verantwortungsvolleren Tourismus einzugliedern, ist in unseren Augen eine der ursprünglichsten Möglichkeiten, um eine Gegend zu entdecken.

Das Bruche-Tal

Die Besonderheit in La Cheneaudière

Bevor wir das Vogesen-Massiv verlassen haben und wieder nach Straßburg zurückgefahren sind, haben wir uns eine letzte Auszeit in einem sprichwörtlich einzigartigen Spa gegönnt. Das Gasthaus La Cheneaudière im Landhausstil gehört zur Kette Relais et Châteaux, befindet sich im Elsass und macht seinem Namen alle Ehre. Es liegt idyllisch in den Höhenlagen des Dorfs Colroy-La-Roche, bietet einen weiten Blick auf die Landschaft und vermittelt uns den Eindruck, in perfektem Einklang mit der Natur zu stehen. Es fehlten nur dicke Schneeflocken, um den Zauber dieses von Steinen geprägten Ortes vollkommen zu machen. Wir hätten uns keine schönere Art und Weise erträumen können, um diese Wohlfühl-Natur-Auszeit (leider) zu beenden.  

Dieser Aufenthalt auf halber Strecke zwischen dem Elsass und Lothringen war mehr als erholsam. Wir haben viele Entdeckungen gemacht und ein geschütztes Terroir gespürt, wo die Einheimischen daran arbeiten, dass dieser Schatz der Vogesen umsorgt und unangetastet bleibt. Fernab von Massentourismus und geleitet durch lokale, verantwortungsvolle Initiativen, die man nur empfehlen kann, ist das Massiv eine Oase der Natur, was es unbedingt bleiben muss. Es ist sowohl für Familien als auch für Pärchen ideal geeignet, und wir sind mit glänzenden Augen und erholtem Körper und Geist nach Hause gekommen. Und Sie? Worauf warten Sie noch?

 

 
Den Aufenthalt von Amélie und Benjamin sowie alle Fotos finden Sie hier 

Unsere Angebote in La Cheneaudière

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