10 Weihnachtsmärkte als Abwechslung zu den großen Klassikern
Sie bevorzugen den Charme und die Authentizität eines überschaubaren Weihnachtsmarkts gegenüber dem Trubel der überlaufenen Märkte? Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade und entdecken Sie die überschaubaren Weihnachtsmärkte der Region Grand Est – in den elsässischen Dörfern, den Festungsstädten der Ardennen oder auf dem lorrainischen Land. Eine zauberhafte Auszeit, in der die Zeit stillsteht und sich die Weihnachtsstimmung in ihrer ganzen Einfachheit, Großzügigkeit und Herzlichkeit offenbart.
Erleben Sie die märchenhafte Atmosphäre der „kleinen“ Weihnachtsmärkte
Abseits der beliebten Weihnachtsmärkte wie denen in Straßburg, Colmar oder Reims laden die eher unbekannten Weihnachtsmärkte dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und den Moment zu genießen. Das Erlebnis ist aufgrund ihrer geringeren Größe und eines anderen Programms ganz anders.
Einige dieser Märkte finden nur an einem einzigen Wochenende im November oder Dezember statt, was sie zu mit Spannung erwarteten und gemeinschaftsfördernden Anlässen für die Einwohner der Region macht:
- Dort begegnet man besonderen Traditionen, die am Leben erhalten werden, wie zum Beispiel den Dorfchören.
- Man verweilt an einem zu einem Stehtisch umfunktionierten Holzfass, um einen Glühwein mit Zimt zu genießen.
- Man verbringt Zeit mit der Familie bei wertvollen Ritualen…
Kurz gesagt: Man lässt sich sanft von einer märchenhaften Kulisse einhüllen!
10 Weihnachtsmärkte in der Region Grand Est, die es wert sind, entdeckt zu werden
Auch die Region Grand Est hat zahlreiche gemütliche Weihnachtsmärkte zu bieten, die in malerischen Dörfern liegen, in denen die Traditionen noch authentisch gepflegt werden. Beleuchtete Gassen, Stände von leidenschaftlichen Handwerkern, eine herzliche Atmosphäre: Diese Geheimtipps haben alles, was das Herz begehrt.
Avioth
Das sehr geheime Weihnachtsdorf von Avioth findet jedes Jahr an einem Wochenende im Dezember statt. Diese bekannte Veranstaltung im Norden des Departements Meuse findet in einer einzigartigen, temporären Kulisse am Fuße der Basilika von Avioth statt, einem Meisterwerk der flamboyanten Gotik.
Das Besondere: Eine große Eröffnungsparade und eine Abendshow bestimmen den Rhythmus der Feierlichkeiten an diesem Wochenende. Bitte beachten Sie, dass der Eintritt zum Weihnachtsdorf kostenpflichtig ist.
Dabo
Zwei „geheime“ Weihnachtsmärkte im Departement Moselle für zwei gemütliche und authentische Stimmungen! Der Berg-Weihnachtsmarkt von Dabo (auf dem Gelände der Salle Léon IX) pflegt eine intime Atmosphäre, die perfekt mit der waldreichen Landschaft und den Hügeln des Pays de Dabo harmoniert.
Das Plus: Nutzen Sie Ihren Besuch, um vom Felsen von Dabo aus die Höhe zu genießen und das Panorama über die bewaldeten Landschaften der Mosel-Vogesen zu bewundern.
Gérardmer
Dieser Markt ist ein unverzichtbares Winterereignis in den Vogesen, das lokale Traditionen und eine gemütliche Atmosphäre im Herzen des Ferienorts vereint. Auf der Place du Vieux-Gérardmer präsentieren rund dreißig Aussteller im „Village des Artisans“ Kunsthandwerk und handgefertigte Produkte.
Das Besondere: Sollte es während Ihres Aufenthalts schneien, haben Sie die Chance, ein märchenhaftes Weihnachtsfest am Fuße der Tannen zu erleben!
Haguenau
Nördlich von Straßburg liegt der Weihnachtsmarkt von Haguenau, der zwar wenig bekannt ist, aber einen Abstecher wert ist. Rund fünfzig traditionelle Hütten versammeln sich auf der Place de la République, wo das pulsierende Herz des Marktes schlägt.
Das Besondere: Schauen Sie auch in der „Halle des Créateurs“ vorbei, einem unverzichtbaren Treffpunkt während der Feiertage, an dem sich fast 80 lokale Kunsthandwerker versammeln (Gemälde, Skulpturen, Dekorationen, Schmuck, Töpferwaren).
Münster
Ein Weihnachtsmarkt mitten in den Bergen – das bedeutet doppelt so viel Zauber! In Munster, im Vogesenmassiv, verwandelt sich der Place du Marché an jedem Adventswochenende in ein verzaubertes Dorf. Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Atmosphäre dank der märchenhaften Beleuchtung noch gemütlicher.
Das Besondere: Genießen Sie vor Ort eine Schüssel Munster-Suppe, eine typische regionale Spezialität. Die ideale kulinarische Pause, um sich zwischen zwei Einkäufen aufzuwärmen!
Neuf-Brisach
Begeben Sie sich auf eine Zeitreise dank des Weihnachtsmarkts „de Antan“ in Neuf-Brisach, einer charmanten, von Vauban erbauten Festungsstadt, 25 Minuten von Colmar entfernt. An einem Wochenende Mitte Dezember wird auf dem Rathausplatz ein Dorf aus dem 17. Jahrhundert vollständig nachgebildet – mit Ständen, historischen Kostümen … und sogar Stroh auf dem Boden!
Das Besondere: Ob Holzschuhmacher, Schmied oder Bäcker – erleben Sie Weihnachten im Elsass einmal anders dank einzigartiger Vorführungen traditioneller Handwerkskünste.
Ribeauvillé
Dieser mittelalterliche Weihnachtsmarkt ist einer der originellsten der Region! Die Grand’Rue des Dorfes schmückt sich mit historischen Dekorationen und bietet lebendige Straßenszenen. Gauklertruppen, Musiker, Feuerspucker und kostümierte Figuren beleben die Straßen und erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten! Nutzen Sie die Gelegenheit, um das berühmte Wildschwein am Spieß aus Ribeauvillé zu probieren.
Das Besondere: Der Weihnachtsmarkt von Ribeauvillé findet nur an zwei Wochenenden im Dezember statt – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Da er jedoch nur vier Tage dauert, sorgt er für ein echtes Highlight und den damit verbundenen Andrang.
Saint-Quirin
Der Weihnachtsmarkt von Saint-Quirin, einem charmanten Dorf mit Charakter, das zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt, findet traditionell rund um die Prioratskirche statt.
Das Besondere: Zahlreiche Veranstaltungen lassen Sie den Zauber der Feiertage vor Ort noch intensiver erleben (Kunsthandwerksmarkt, kostümierte Darbietungen, geselliges Essen...).
Sélestat
Deutlich ruhiger als die großen benachbarten Märkte bietet der Weihnachtsmarkt von Sélestat ein Erlebnis, bei dem der Zauber des Weihnachtsbaums und die elsässischen Traditionen im Mittelpunkt stehen. Es handelt sich nicht um einen klassischen Hüttenmarkt, sondern um einen thematischen Rundgang durch die Altstadt mit einzigartigen Ausstellungen.
Das Besondere: Der Besuch der berühmten Ausstellung mit hängenden Weihnachtsbäumen in der Kirche Sainte-Foy, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte (genauso wenig wie den monumentalen Kronleuchter aus 170 Kugeln aus Meisenthal)!
Troyes
Dieser Markt erstreckt sich mitten im historischen Zentrum von Troyes in malerischer Kulisse, umgeben von den berühmten mittelalterlichen Gassen und den Fachwerkhäusern der Stadt. Ein besonders gemütliches Ambiente, nur eine Stunde vom vielbesuchten Weihnachtsmarkt in Reims entfernt!
Das Besondere: Den Kreationen und Erzeugern aus der Region, insbesondere denen aus dem Regionalen Naturpark „Forêt d’Orient“, wird viel Platz eingeräumt.
Als Bonus: Charleville-Mézières
Wie wäre es, Weihnachten im Zeichen der Ardenner Folklore zu feiern? Die Atmosphäre des Weihnachtsmarkts von Charleville-Mézières spiegelt den Charme der Märchen und Legenden der Ardennen wider, wobei der Schwerpunkt besonders auf regionalen Produkten und Kunsthandwerk liegt.
Das Besondere: Dieser Markt findet auf der Place Ducale statt, einem prächtigen historischen Platz der Stadt, der von der Place des Vosges inspiriert ist. Ein bemerkenswerter architektonischer Rahmen!
Was gibt es auf den etwas weniger bekannten Weihnachtsmärkten im Grand Est zu entdecken?
Wenn man sich von den stark frequentierten Hauptzielen (wie Straßburg oder Colmar) entfernt, um die eher unbekannten oder überschaubaren Weihnachtsmärkte zu besuchen, erlebt man die Adventszeit ganz anders!
Authentische, ja sogar intime AtmosphäreDie Atmosphäre ist dort ruhiger, familiärer und dörflicher. Man nimmt sich Zeit zum Bummeln, oft in außergewöhnlicher Kulisse: gepflasterte Gassen mittelalterlicher Städte, malerische Dorfplätze oder jahrhundertealte Abteien
Authentisches Kunsthandwerk und lokale DesignerIn den Weihnachtshütten stehen lokale Kunsthandwerker im Mittelpunkt. Dort trifft man echte Handwerker (Töpfer, Drechsler, Glasbläser, Adventskranzbinder, Schneider …), die sich die Zeit nehmen, ihre Arbeit zu erklären.
Traditionelle und folkloristische DarbietungenDas Programm dieser eher kleinen Märkte umfasst in der Regel Darbietungen (Blaskapellen, Umzüge, Konzerte, Feuerwerke, Laternenumzüge …), Aktivitäten für Kinder (Kreativworkshops, Weihnachtsbasteln, Bredele-Backen, Märchenvorlesungen, Schatzsuche usw.) und sogar originelle Themen (rund um das Mittelalter, das bäuerliche Leben von einst oder Bergtraditionen). An Ideen, um die ganze Familie zu beschäftigen, wird es Ihnen nicht mangeln!
Regionale und hausgemachte ProdukteDas ist eine der Stärken dieser kleinen Märkte: Qualität und Geselligkeit stehen vor Quantität. Man kann dort regionale kulinarische Spezialitäten (Bredele, Glühwein oder heißer Apfelsaft, handwerklich hergestellter Lebkuchen, Flammkuchen) und regionale Produkte probieren. Auch die Imbissstände, die manchmal von lokalen Vereinen oder Freiwilligen betrieben werden, tragen zum Marktgeschehen bei. Eine Gelegenheit, regionale Spezialitäten zu probieren und die festliche Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Besuch dieser manchmal weniger frequentierten Märkte garantiert, den ursprünglichen Geist von Weihnachten wiederzufinden: schlicht, herzlich, in Traditionen verwurzelt und zutiefst menschlich!
*Der Missbrauch von Alkohol ist gesundheitsschädlich, bitte in Maßen genießen
FAQ: Unsere praktischen Tipps für den Besuch dieser Weihnachtsmärkte
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Um Ihr Erlebnis im Herzen eines dieser eher unbekannten Märkte in vollen Zügen genießen zu können, sollten Sie die Termine vor Ihrem Aufenthalt unbedingt überprüfen (einige finden nur an einem Wochenende zum Jahresende statt)! Wenn die Veranstaltung über einen längeren Zeitraum stattfindet, besuchen Sie sie unter der Woche (von Dienstag bis Donnerstag); dann ist weniger los, sodass Sie in Ruhe durch die Gassen schlendern können. Gehen Sie am besten morgens gleich nach der Eröffnung (in der Regel gegen 10 Uhr), ein idealer Zeitpunkt, um zu beobachten, wie die Stände hergerichtet werden, oder am späten Nachmittag unter der Woche bei Einbruch der Dunkelheit (zwischen 17 und 19 Uhr), um die Beleuchtung in einer zauberhaften Atmosphäre zu bewundern, kurz vor oder nach dem Besucheransturm zur Abendessenszeit.
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Auf diesen Märkten spiegeln Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten den Reichtum des lokalen Know-hows der Region wider. Was Kunsthandwerk und Dekoration angeht, finden Sie hier die berühmten Weihnachtskugeln aus mundgeblasenem Glas, traditionelle elsässische Töpferwaren und Keramik, aus Holz gedrechselte Gegenstände und Spielzeuge aus den Vogesen sowie schöne Heimtextilien und Adventskränze. Die Feinschmecker unter Ihnen kommen bei elsässischen Köstlichkeiten (Bredele, Mannele oder handwerklich hergestellter Lebkuchen) oder bei Spezialitäten aus Lothringen und der Champagne voll auf ihre Kosten (Bergamotten aus Nancy, Macarons aus Boulay, Madeleines aus Commercy oder auch rosa Kekse aus Reims) … Nicht zu vergessen das speziell für die Weihnachtszeit gebraute Weihnachtsbier!
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Die Region setzt jedes Jahr verstärkte Maßnahmen ein, um die großen Bahnstrecken mit den ländlichen und Weinbaugebieten zu verbinden – dank des kombinierten Netzes „Trains + Cars Fluo Grand Est“. Sie können auch spezielle Weihnachtsshuttlebusse nutzen (die im Elsass sehr beliebt sind), wenn Sie von einer Stadt wie Colmar oder Straßburg aus zu einem Weihnachtsmarkt wie dem in Kaysersberg, Eguisheim oder Riquewihr fahren möchten. Für manche kleine Dörfer bleibt das Auto das flexibelste Verkehrsmittel, insbesondere wenn der Ort sehr abgelegen ist: In diesem Fall können Sie gerne auf den Park-and-Ride-Parkplätzen am Dorfeingang parken. Kostenlose Shuttlebusse oder kurze, ausgeschilderte Fußwege bringen Sie dann ins Herz des Weihnachtsmarkts!