Le Mag
Erfrischende Schnäppchen, unerwartete Ausflüge und das alles garantiert spamfrei!
In einer einzigartigen Kulisse, auf den Stadtmauern von Langres - der größten Festungsanlage Europas -, zelebriert eine charmante Adresse nunmehr mit Kühnheit und Raffinesse das Terroir der Region Haut-Marne. Auf Initiative des Küchenchefs Laurent Petit wird dieses Haus heute von einem jungen, leidenschaftlichen Duo getragen: Anaïs Bercegeay, einer inspirierten Sommelière, und Valentin Loison, einem Koch, dessen Talent von den Sterneköchen, an deren Seite er seine Sporen verdient hat, bemerkt wurde. Im Herzen der tausendjährigen Stadt Diderots, in diesem historischen Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, lässt sich jeder Augenblick genießen. Am Gourmettisch des Bulle d'Osier veredelt Valentins Küche die lokalen Aromen, während das Restaurant Mirabelle eine authentischere und engagiertere Partitur anbietet, die mit ihren moderaten Preisen auch leichter zugänglich ist. Die saisonalen Gerichte erinnern an die köstlichen und umhüllenden Aromen eines Familienmittagessens: Die Kuchen unserer Großmütter werden uns nie langweilig werden. Man kann die Reise glücklich verlängern, indem man im Hotel reserviert: Steigen Sie die Stufen aus karminrotem Stein, der im Steinbruch Langroise abgebaut wurde, hinauf, stoßen Sie die Tür aus Holz und Schmiedeeisen der Epoche auf und schon stehen Sie am Fuße der monumentalen Treppe! In diesem majestätischen und zugleich sanften Rahmen fühlt man sich wie bei Freunden aufgenommen: Ein Eindruck, der durch die Sammlung von Antiquitäten, die die Räume schmücken, noch verstärkt wird. In den Zimmern im Haussmann-Stil ist jedes Detail ein Vorbote neuer Erinnerungen: ein Duo aus Kopf- und Fußbadewanne am Fußende des Bettes für eine Auszeit in trauter Zweisamkeit, ein Spaziergang im Gemüsegarten, um die Verbindung zur Natur wieder herzustellen...
In Les Riceys, im Herzen der Côte des Bar in der Champagne, hat sich hinter der makellosen Fassade eines geschichtsträchtigen Gebäudes eine diskrete, aber glanzvolle Renaissance vollzogen. Das Hospiz und die Weinbauschule haben sich in ein charmantes Hotel und Restaurant verwandelt, in dem helles Holz, Pflanzen und warme Farbtöne zur Gelassenheit einladen. Der Küchenchef, ein Handwerker der lokalen Aromen, spielt eine kühne Partitur: eine Champagner-Emulsion, die im Mund prickelt, eine zart schmelzende Andouillette de Troyes, die durch einen cremigen Chaource verfeinert wird, und ein subtiler Hauch von Piment de l'Aube, der die Geschmacksknospen erweckt. Eine Adresse, an der Terroir und Gaumenfreuden miteinander verschmelzen, für einen schwebenden Moment der Gaumenfreuden.
In diesem Jahr feiert Mulhouse von Januar bis September sein 800-jähriges Bestehen mit einem künstlerischen Aufruhr, der die Stadt stellenweise in ein Freilichtmuseum verwandelt. Ausstellungen, Vorträge, gezeichnete Spaziergänge und immersive Erlebnisse lassen die Besucher tief in die pulsierende Geschichte der Stadt eintauchen. Als ehemalige Industriestadt hat sich die Stadt zu einem kreativen Hotspot neu erfunden. Die Stadtmauern sind als "Hauptstadt der Street Art im Elsass" bekannt und erzählen mit ihren monumentalen Fresken, die man immer wieder bewundern kann, von ihrer Vergangenheit und ihren Bestrebungen. Ein herunterladbarer Rundgang und geführte Touren ermöglichen es, die verschiedenen Facetten dieser urbanen Metamorphose zu erkunden. 800 Jahre und Mulhouse war noch nie so lebendig... Bereit, es (neu) zu entdecken?
Die Region Grand Est ist berühmt für ihre Töpfer, die althergebrachtes Know-how im Dienste einer zwar leckeren, aber vor allem wärmenden Küche weiterführen. Heute können Töpfer aus dem Elsass die Bezeichnung "Poteries d'Alsace" (Elsässische Töpferei) erhalten, wenn sie bestimmte traditionelle Herstellungstechniken einhalten. Wenn die Kälte Einzug hält, gibt es nichts Besseres, um sich aufzuwärmen, als sich mit einem typisch elsässischen Gericht zu verwöhnen! Baeckeoffe, Sauerkraut, Gugelhupf - diese schmackhaften regionalen Gerichte schmoren in Gefäßen, die selbst in der Region hergestellt werden. Sie sind oft mit handgemalten floralen oder geometrischen Motiven verziert und haben eine tiefe Form, in der sich die Zutaten gleichmäßig verteilen und so perfekt garen. Die Traditionen haben noch lange nicht aufgehört, uns zu verwöhnen!
Die Voie Bleue verdankt ihren Namen der Mosel, die sie vom Anfang bis zum Ende der Route begleitet: Das Blau des Flusses folgt uns wie unser Schatten! In der Region Grand Est folgt die Voie Bleue dem Fluss auf einer Länge von fast 250 km über Treidelpfade und den Vogesenkanal. Dieser Abschnitt ist also völlig flach, aber vor allem nur für Fahrräder reserviert: ideal für eine erste Erfahrung mit dem Fahrrad. Der sanfte Rahmen gibt den Ton an: Wir treten in unserem eigenen Rhythmus in die Pedale, mit dem einzigen Ziel, die Landschaft, ihre Farben und die Tiere, die hier gedeihen, zu genießen, wie das Konzert der zwitschernden Vögel beweist! Die Voie Bleue in der Region Grand Est ist zugleich historisch, kulturhistorisch und gastronomisch und somit eine Route für alle Einführungen!
Wenn man durch die Stadt Mülhausen läuft, entgeht einem ein Detail nicht: Die Kunst hat hier Einzug gehalten! Die erste bemalte Wand in der Stadt stammt aus dem Jahr 1552; seitdem hält die Tradition an. Heute kann man in der Stadt Kunst in all ihren Formen entdecken: Von Wandmalereien über Eisenskulpturen bis hin zur Zweckentfremdung von Verkehrsschildern - Kunst ist überall! In den verschiedenen Stadtvierteln sind die Wände selten kahl, sondern Künstler haben zu unserem Vergnügen ihre Spuren hinterlassen. An der Kreuzung der Rue de l'Arsenal und der Grand Rue in Mulhouse befindet sich eines der schönsten Wandgemälde der Welt von Vinie Graffiti, das diesen Titel im Jahr 2021 von der App Street Art Cities erhalten hat. Was ist das Besondere daran? Die Fensterläden des Gebäudes sind Teil der Szenerie, einfach faszinierend! Sollen wir einen Spaziergang machen?